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Wer will, kann hier Bekundungen der Unterstützung und Solidarität mit dem Aufruf in einem Kommentar hinterlassen.
Statements von ErstunterzeichnerInnen sind auf einer extra Seite aufgeführt.

6 Gedanken zu „Kommentieren“

  1. „Erst nimmt die deutsche Regierung am NATO-Bombardement von 1999 gegen Jugoslawien teil, macht damit viele Bewohner dieses Landes obdachlos und nun will sie ihnen gar den weiteren Aufenthalt in Deutschland verwehren.
    Das ist keine Demokratie-wie im Grundgesetz verbürgt- sondern pure Willkür!!“

    Brigitte Queck, Leiterin der „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“

  2. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass unter einer rot-grünen Landesregierung in Baden-Württemberg (BW) die Abschiebungspläne weiter vorangetrieben werden. Sich bei einem Vor-Ort-Besuch im Kosovo von „heile-Welt“-Bilder blenden zu lassen (siehe taz, vom 13.2.2012) erinnert mich stark an die Beobachter-Mission der arabischen Liga in Syrien. Sollte es zur Abschiebung der Familien kommen, haben für mich SPD und Grüne in BW jegliche Legitimation in Sachen Menschenrechts- und Flüchtlingspolitik verloren.

  3. Die Mitarbeitervertretung Mariaberg e.V unterstützt den Aufruf gegen die Abschiebepraxis gegenüber Roma. Es ist unfassbar, dass in der reichen Bundesrepublik Deutschland immer noch Roma in Nacht -und Nebelaktionen zurück in den Kosovo abgeschoben werden. Diese Mitbürger haben das Recht auf einen ständigen Aufenthalt in unserem Staat und ihre Kinder ein Recht auf Bildung.

    Dieter Frech
    Vorsitzender der Mitarbeitervertretung Mariaberg eV
    Komplexeinrichtung der Eingliederungshilfe, Jugendhilfe, sowie Sonderschulen und Berufsschulen.

  4. Anscheinend hat unsere Regierung aus der Nazizeit nicht viel gelernt!
    Die einzige Ausnahme sind die Juden. Die anderen Vebrechen zählen anscheinend nicht mehr.

  5. In meiner pädagogischen Arbeit begegnen mir nahezu täglich die hier beschriebenen menschlichen Folgen dieser menschenunwürdigen Politik. mir vergegenwärtigend, dass die Roma Opfer des Nationalsozialismus waren, schäme ich mich für die heutige Politik gegenüber den Roma insbesondere dann, wenn mich junge Roma, die oft schon hier geboren wurden, fragen, was sie uns denn getan haben, dass man sie hier nicht will. Deshalb schließe ich mich dem Aufruf in vollster Überzeugung an.

    1. Roma und Sinti sind eine Bevölkerungsgruppe, die so lange sie in Europa leben, unterdrückt, vertrieben und unter dem Nationalsozialismus vernichtet wurden. Wann dürfen diese Menschen endlich mal zur Ruhe kommen und akzeptiert werden? Wann geschieht endlich mal so etrwas wie eine Wiedergutmachung? Wir sollten uns schämen, wenn wir widerstandslos eine erneute Vertreibung zulassen.

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